Deir el-Medina
Deir el-Medina ist das Dorf der Handwerker, die die Königsgräber des Neuen Reiches schufen und bemalten. Die Überreste ihrer Häuser sind noch heute am Hang des Westufers von Luxor zu sehen.
Das Arbeiterdorf der thebanischen Nekropole
Die Gemeinschaft lebte hier über weite Teile des Neuen Reiches, von der 18. bis zur 20. Dynastie. Steinmetze, Stuckateure, Zeichner und Maler wohnten mit ihren Familien in einem ummauerten Dorf und gingen über die Hügel zu ihrer Arbeit im Tal der Könige. Der antike Name des Dorfes lautete Set Maat, die Stätte der Wahrheit.
Alltag auf Kalksteinscherben
Kaum ein anderer Ort zeigt das Leben einfacher Menschen im alten Ägypten so deutlich. Tausende Ostraka, beschriftete Kalkstein- und Tonscherben, halten Löhne, Briefe, Streitigkeiten und Abrechnungen fest. Zu den schriftlichen Zeugnissen des Dorfes gehört auch einer der frühesten belegten Streiks der Geschichte, als die Arbeiter unter Ramses III. wegen ausbleibender Rationen die Arbeit niederlegten.
Die Männer, die den Königen die Ewigkeit malten, kehrten heim in eine Gasse kleiner Häuser.
Bemalte Gräber und der Tempel der Hathor
Für sich selbst legten die Handwerker am Hang über dem Dorf kleine, kunstvoll bemalte Gräber an, etwa das Grab des Sennedjem. In der Nähe steht ein ptolemäischer Tempel der Hathor, den später christliche Mönche nutzten. Daher stammt der arabische Name des Ortes: Kloster der Stadt.
- Antiker Name
- Set Maat
- Epoche
- Neues Reich
- Bewohner
- Grabhandwerker
- Tempel
- Hathor
Auf diesen Reisen erleben
Als optionaler Ausflug an Tag 2 buchbar, im Rahmen des Besuchs am Westufer.


